Was kann man tun um nachhaltig zu leben?

In der neuen Sendung der Graureiher hat Johan sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Dafür hat er sich einmal in der Redaktion umgehört wie nachhaltig die Menschen so leben. Außerdem hat Johan sich mit der Journalistin und Moderatorin Jennifer Sieglar über ihr Buch „Umweltliebe“ unterhalten, für welches sie sich monatlich einer neuen Herausforderung der Umwelt zuliebe gestellt hat. Da für eine umweltbewusste Lebensweise vor allem die Umstellung unserer Ernährung wichtig ist, hat Johan sich außerdem mit Stefanie Töwe-Rimkeit von Greenpeace über nachhaltige Landwirtschaft unterhalten. Im Winter nachhaltig zu leben ist vor allem beim Thema Heizen eine Herausforderung. Dazu geben euch einige Redaktionsmitglieder aus Halle von der Greepace-Sendung namens „Grün hinterm Ohr“ Tipps um umweltbewusst die Wohnung warm zu halten.

Gebt den Girlz das Mikro! – Teil 3

Schon zum dritten Mal durfte das Jugendradio von Radio Corax gemeinsam mit der DJO Sachsen-Anhalt einen Workshop für junge Frauen* bei Radio Corax organisieren und durchführen. Dafür haben sich die Teilnehmerinnen wieder in einer gemeinsamen Redaktionssitzung für unterschiedliche Themen entschieden und in kleinen Gruppen bearbeitet. Diesmal dreht sich in der Sendung viel um die Menschenwürde sowie den Respekt vor Mensch und Natur. Über Freundschaft haben Yegane und Marzia erst mit einigen Menschen von Corax gesprochen und dann mit dem Psychologen Dr. Wolfgang Krüger. Victoria und Isa haben sich mit Manfred Santen von Greenpeace über die Verschmutzung der Meere unterhalten aber auch über mögliche Lösungen. Nicht jeder Mensch kann dahin reisen oder leben wo er oder sie gerne möchte. Mit solchen Problemen an Grenzen haben Assenat und Farah sich kreativ auseinandergesetzt und ein Hörspiel produziert. Wie schlimm es einigen Menschen in Deutschland gehen kann obwohl sie es über die Grenzen geschafft haben, hat vor allem Alina sehr beschäftigt. Als Beispiel dafür hat sie sich das Geflüchtetenheim Nostorf-Horst in der Nähe von Hamburg angeschaut und mit einem Aktivisten vom Flüchtlingsrat Hamburg sowie mit jemanden von der Aktion Bleiberecht aus Rostock gesprochen.
Leider hatten alle weiblichen potentiellen Interviewpartnerinnen während des Workshops keine Zeit. Dafür hat uns der Sturm Sabine aber kräftig durchgerüttelt!

Stadtschülis – engagiert und talentiert

In der aktuellen Sendung berichten Vitus und Jamie von ihrer Fernsehshow „TalentiertEngagiert“. Außerdem haben wir mit Dr. Hinz über den „Studienkompass“ gesprochen. Der „Studienkompass“ unterstützt Schüler*innen aus nichtakademischen Familien bei der Studien- und Berufsorientierung und begleitet sie auf dem Weg an die Uni. Jugendliche, die 2022 Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 15. März 2020 über deren Website bewerben. Außerdem haben wir in der Sendung mit den Veranstalerinnen des Jugendengagementpreis 2020 gesprochen.

„Kultur ist ein Wort mit sechs Buchstaben“

In der aktuellen Sendung der Blacksheep wird auf den letzten Tag vor den Ferien am Cantor-Gymnasium geblickt, wo der „Tag der Kulturen“ stattfand. Zudem war Eric von der Amnesty-International-Gruppe der Uni Halle in der Sendung zu Gast um über Menschen- und Kinderrechte zu sprechen.

Von der ersten Faser bis zum letzten Knopf

Jeder hat sie, jede nutzt sie, die Kaufhäuser hängen voll damit und ständig wechseln Formen, Farben und Materialien – Kleider werden massenweise produziert und wandern oft noch in gutem Zustand in den Müll. Blickt man auf die Textilindustrie, also auf die Seite der Produktion, fallen viele besorgniserregende Aspekte auf.

„Die Farbe der Saison erkennt man an der Farbe der Flüsse“, pflegt man in China zu sagen, wo neben Bangladesch und Indien viele der Kleidungsstücke hergestellt werden, die dann im sogenannten „globalen Norden“ verkauft werden. Aber nicht nur die Umwelt in den Produktionsländern hat unter der Textilindustrie zu leiden – auch Menschen, insbesondere Frauen, die in dieser Branche beschäftigt sind, werden um ihre Arbeitnehmerinnen-Rechte gebracht. Lena, die beim Jugendradio von Corax ihr Schülerpraktikum gemacht hat, hat die Textilindustrie unter die Lupe genommen und mit Viola Wohlgemuth gesprochen, die bei Greenpeace Deutschland als Chemie-Kampaignerin in der Detox-Kampagne arbeitet. Über die Arbeitsbedingungen vor allem für Frauen in der Textilproduktion informiert Katharina Edinger, die Pressesprecherin des FEMNET e.V. Zudem hat sich Lena in die Ausstellungen „Made in…“ und „Altkleider – do not wear“ von Nadja Winter, Isabelle Selwat und Aurelia Becker begeben, die noch bis zum 16. Februar in Halle zu sehen ist.

Musik – hören, produzieren und senden

Nilo vom Jugendradio hat sich in seinem Schülerpraktikum mit Musik beschäftigt. Dafür hat er einige Coraxe befragt wieso und wann ihnen Musik besonders wichtig ist. Um Musik hören zu können muss diese erst einmal produziert werden.
Um herauszufinden worauf es bei der Produktion ankommt hat Nilo Herr Michael Wünsche in seinem Studio getroffen. Herr Wünsche hat sich mit seinem Tonstudio horchmal! vor allem auf das Aufnehmen und Produzieren von klassicher Musik spezialisiert.
Musik wird natürlich auch hier bei uns im Sender hörbar gemacht und über den Äther gesendet. Was ein Radiostudio alles braucht hat Nilo den Ben aus der Sendetechnik gefragt.

Vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit

Am 27.1.1945 befreite die Rote Armee das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz. Seit 2005 ist dieser Tag der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und von den Vereinten Nationen zum Gedenktag ernannt. Gedenkarbeit ist vor allem auch Bildungsarbeit und Bildung, die geht alle an. Auch junge Menschen.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz widmet sich die aktuelle Jugendradio-Sendung dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und stellt insbesondere einem Jugendprojekt vor, das Gedenken, Bildung und Begegnung miteinander verbindet. Im Dezember 2018 trafen sich deutsche und italienische Jugendliche in Berlin Schöneweide zur Jugendbegegnung und zum Gedenkprojekt. Initiiert wurde die Jugendbegegnung von dem Dokumentationszentrum Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide und von dem italienischen Gedenkverein Istoreco. Daran beteiligt waren zwei Schulen – und Radio CORAX. Im Rahmen dieses Projekts beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Nationalsozialismus, der Verfolgung und Vernichtung im NS und dem italienischen Faschismus – und produzierten dazu Radiobeiträge, die hier nachhörbar sind.

Radio-Workshop für Mädchen* und junge Frauen* 10.-12. Februar

Gemeinsam mit der djo (Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.) veranstaltet das Jugendradio von CORAX einen dreitägigen »On Air« Radio-Workshop.

Der Workshop »On Air« richtet sich an Mädchen* und jungen Frauen* zwischen 14 – 26 Jahre mit und ohne Migrationshintergrund.

Wir wollen mit euch über die Bedeutung von freien Radios ins Gespräch kommen, euch zeigen, was es braucht um eine Sendung zu realisieren und darüber sprechen welche Chancen das Medium Radio Menschen gibt, um die Gesellschaft mitzugestalten. Schließlich bekommt ihr die Gelegenheit eine eigene Radiosendung zu einem von euch selbst gewählten Thema zu erarbeiten. Damit geht’s dann on air. So könnt ihr eure eigene Stimme finden, mit der ihr auch zukünftig Wünsche und Ideen äußern könnt.

Datum: 10.-12.02.20
Zeiten: Montag bis Mittwoch jeweils 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle (Saale)

Teilnahmebeitrag: 3 Euro pro Person für Materialien und Mittagessen.

Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldung erforderlich.
Schreibt eine WhatsApp Nachricht an 0176-36985056 oder eine Email an info@djo-sachsen-anhalt.de.
Nach der Anmeldung erhaltet ihr eine Bestätigung mit allen wichtigen Details zum »On Air« Radio-Workshop.

Gefördert durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt und dem House of Resources, einem Projekt des Verbandes der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. [VeMo].

Die Geschichte von Computerspielen und ihr Nutzen

Nils und Paul spielen in ihrer Freizeit sehr gerne Computerspiele. Deswegen haben sie sich auch in ihrer aktuellen Sendung damit beschäftigt. So haben sie zum Beispiel mit Mascha Tobe vom Computerspielmuseum in Berlin über die Geschichte der Computerspiele gesprochen. Außerdem haben sich die beiden gefragt wieso das Spielen am Computer immer nur eine Freizeitbeschäftigung bleibt und nicht auch mal in Schulen sinnvoll eingesetzt werden kann. Fragen dazu haben sie dem Spiel- und Medienpädagogen Max Neu gestellt.

Jugendhilfeplanung und „tumult“ in Halle

Der Stadtschülerinnenrat und der Kinder- und Jugendrat beschäftigen sich ja oft in ihren Sendungen mit Engagament, rund um die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in Halle. Wie aber wird bestimmt was Kinder und Jugendliche in einer Stadt brauchen? Und wenn man Bedarfe ermittelt hat, was passiert dann um diese umzusetzen? Das haben Nina, Sammy und Sophie Frau Stephanie Goy gefragt. Sie ist die Jugendhilfeplanerin der Stadt Halle. Ein Projekt welches die Wünsche von Jugendlichen bald ganz praktisch umsetzen möchte, ist die Jugendberatungsstelle tumult in Halle. Dieses eröffnet am 24.1. in der Neustädter Passage 1. Über das Projekt haben wir mit Stefanie Schmidt und Daniel Brandhoff gesprochen.